Fernwärmeversorgung mittels Hilfskesselanlagen und einem Fernwärmespeicher

Mit den Fernwärmeerzeugungsanlagen, dem Elektroerhitzer (Power2Heat) und den Fernwärmespeicher am Energieknotenstandort wird überschüssige erneuerbare Energie, durch Umwandlung in Wärme effizient genutzt.

Hilfskesselanlagen 2 und 3:

Zur Spitzenlastabdeckung der Fernwärmeversorgung Krems/Gedersdorf aber auch als Ausfallsreserve zu der bestehenden KWK-Anlage Krems sind am Standort Theiß in einem eigenen Gebäude zwei gasbetriebene Flammrohr-Rauchrohr Kessel situiert. Diese Anlagen werden als Hilfskessel 2 und 3 bezeichnet und BosB Betrieb mit max. 16bar und max 28t/h mit Erdgas gefahren.

Fernwärmespeicher:

2007 wurde ein bestehender Öltank zu einem Fernwärmespeicher umgerüstet. Dieser Speicher mitsamt seinen Nebenanlagen nutzt die im Bypassstrom verfügbare Energie für die Fernwärmeversorgung der Stadt Krems und der Gemeinde Gedersdorf. Dieser umfunktionierte Fernwärmespeicher ist 30 m hoch, hat einen Durchmesser von 50 m und wird mit rund 50.000 m³ Heißwasser befüllt und ist somit einer der größten in Europa.

Dieser Speicher, speichert überschüssige Wärmeenergie und stellt diese bei Bedarf wieder zur Verfügung. Dadurch werden Wärmeerzeugung und Wärmeverbrauch optimal aufeinander abgestimmt, die Energieeffizienz erhöht und die Nutzung erneuerbarer Energien im Fernwärmesystem verbessert.


Die errichtende Anlagen besteht aus: 
Technische Daten Speicher:
Inhalt 50000 m³
Befüllhöhe ca. 25 m
Durchmesser       50,2 m
Höhe ca. 30 m
   

Power 2 Heat

Der Elektroerhitzer (Power2Heat), als Teilanlage, stellt mittels elektrischer Energie einen Teil des Wärmebedarf für die Fernwärmeversorgung der Stadt Krems und der Gemeinde Gedersdorf in Abhängigkeit des Überschusses an elektrischer Energie im Netz bereit. Mit dem “Energiewandler“ im Kraftwerk Theiß hat die EVN eine innovative Methode entwickelt, um Erzeugungsspitzen, die aus der Überproduktion von Strom aus Wind- und Sonnenkraft resultieren, zur Erzeugung von Wärmeenergie für das Fernwärmenetz der Stadt Krems zu nutzen. Diese Wärme kann zur Ladung eines Fernwärmespeichers sowie für die Direkteinspeisung in das Fernwärmenetz genutzt werden.


Die Teilanlage besteht daher aus: